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Bild von Feldkirchen

Fronleichnam

Das Fest vom Leib des Herrn

Fronleichnam feiern die katholischen Christen traditionsgemäß zehn Tage nach Pfingsten.

Das Fest geht auf eine Vision der Julia von Lüttich im Jahr 1209 zurück. Erstmals 1246 im Bistum Lüttich eingeführt, erhob es Papst Urban IV. im Jahre 1264 zum allgemeinen kirchlichen Fest.

In einer feierlich farbenprächtigen Prozession ziehen die Gläubigen am „Prangertag" durch Dörfer, Felder und Fluren. Das Bild prägen Blumen streuende Kinder, Vereine mit ihren Fahnen, die Musikkapelle, die Kommunionkinder, der Altardienst mit verschiedenen Kirchenfahnen und in der Mitte die vom Pfarrer hoch erhobene Monstranz („monstrare" – zeigen) unter dem von vier Männern getragenen „Himmel". An vier Altären liest der Priester das Evangelium und erteilt den Segen, während Böllerschüsse ertönen. Den Abschluss bildet das feierliche Lied „Großer Gott wir loben Dich" am letzten Altar.

Das Mitgehen und Rosenkranz mitbeten bei der Prozession soll nicht ein „sich zur Schau stellen" bedeuten, sondern ein öffentliches Bekenntnis zum Glauben sein, zieht man doch mit dem Leib des Herrn („fron" – Herr und „lichnam" – Leib) durch den festlich geschmückten Ort.

Herbert Galler

 

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